Trauer bewältigen

Der Umgang mit Trauer bestimmt zu weiten Teilen, wie gut wir sie verarbeiten. Wo sie keinen Platz hat, wird sie aufdringlich, wer sie durchlebt, wird freier. Dennoch ist jede/r Trauernde mit Erfahrungen vorgeprägt. Dadurch wird Trauerarbeit zu etwas sehr Individuellem. Die Möglichkeiten der Bestattung im 21. Jahrhundert tragen dem im vollen Umfang Rechnung. Weil Menschen bewusster leben, sind sie offener für die Möglichkeiten, die ihnen angeboten werden. Weil Bestatter transparent arbeiten, sind Angehörige eingebunden. Die Botschaft lautet: Trauer wird gemeinsam erlebt und getragen.

Wertschätzung

Kaum etwas trifft den Menschen härter als mangelnde Wertschätzung seiner selbst. Man könnte einwenden, dass Verstorbene die bei ihrer Bestattung zum Ausdruck kommende Wertschätzung nicht mehr erleben. Darüber können wir nichts Genaues sagen. Die Trauernden jedoch erleben einen Abschied. In dieser besonderen Zeit sind sie besonders empfänglich für die kleinen Signale. Gerade sie benötigen die Wertschätzung für den verstorbenen Menschen als Wertschätzung des Lebens überhaupt. Wie tröstlich ist es, sagen zu können: „So einen Abschied wünsche ich mir auch für mich selbst!“

Status

Unser Leben ist voller Symbole, mit denen wir anderen etwas zeigen möchten. Der Lebensstandard ist vielen Menschen wichtig. Das darf er auch auf der letzten Reise sein. Dabei kann auch die Bescheidenheit ein Statussymbol werden. In Fragen der Ausschmückung geht es um Lebensstil und Authentizität im weitesten Sinne. Wer zu Lebzeiten die schönen Dinge schätzte, hätte sich über ein ausgefallenes Sargmodell sicher gefreut. Ebenso entspricht den Minimalisten ihre gelebte Reduktion auf Wesentliches auch auf dem letzten Weg.

Gewissen

Wer schon einmal ein schönes Geschenk gemacht hat, um sein Gewissen zu beruhigen, weiß, worum es geht. Man kann nicht immer auf alle Situationen im Leben richtig reagieren. Wir haben immer mal wieder ein schlechtes Gewissen, weil wir Menschen sind und menschlich handeln. Ein schöner Abschied kann nichts ungeschehen machen, aber er kann um Verzeihung bitten und auch im letzten Moment ein großer Liebesbeweis sein.

Ewigkeit

Irgendwie wünscht sich der Mensch, dass etwas von ihm bleibt oder weitergegeben wird. Wer auf ein Grabmal verzichten möchte, sollte dies jedoch nicht aus falscher Bescheidenheit tun. Wenigstens eine kleine Verewigung nützt den Angehörigen. Auch wenn ein Grab gepflegt werden will und muss: Es stellt den Kontakt zur verstorbenen Person immer wieder her und vermittelt, dass es einen Platz geben wird, an dem man einmal zu finden sein wird.

Vorbild sein

Auch in der Bestattungskultur sind sich die wechselnden Generationen Vorbild. Wer eine Tradition verwirft oder weiterentwickelt, sollte sich darüber im Klaren sein, was er damit jenen vermittelt, die nach ihm kommen werden. Die alles entscheidende Frage ist hier: Bestatten wir unsere Verstorbenen oder entledigen wir uns ihrer?

Digitaler Nachlass

Bereits über 80% der Deutschen nutzen beruflich oder privat das Internet. Was viele nicht wissen: Im Internet geschlossene Verträge und Verbindlichkeiten bleiben über den Tod hinaus bestehen. Im Trauerfall kann der digitale Nachlass für Angehörige mit erheblichen Kosten verbunden sein. Denn die meisten Nutzer informieren weder engste Vertraute über ihre gesamten Aktivitäten im Internet noch hinterlegen sie alle Passwörter oder Vertragsdaten. Auch Vermögenswerte und Guthaben des Verstorbenen bleiben so unbekannt und können nicht ausbezahlt werden.

Die Vorteile auf einen Blick – Schutz und Rechtssicherheit für Angehörige

Mit dem Online Schutzpaket legen Sie fest, was mit dem digitalen Nachlass des Verstorbenen geschehen soll. Das Online Schutzpaket gewährleistet Ihnen im Trauerfall:

Sichern von Guthaben. Online-Guthaben oder andere Vermögenswerte aus Online-Aktivitäten des Verstorbenen werden ermittelt und die rechtmäßige Rückführung des Erbes wird eingeleitet (z.B. Guthaben bei Online-Bezahldiensten).

Schutz vor Schulden. Kostenpflichtige Internetaktivitäten des Verstorbenen können ausfindig gemacht, Verträge gekündigt oder übertragen werden. Unnötig auflaufende Kosten, welche Angehörige bzw. Erben übernehmen müssen können so verhindert werden (z.B. bei Online Bezahldiensten, Online Abos oder kostenpflichtigen Online-Partnervermittlungen)

Schutz der Privatsphäre. Aktive Profile in sozialen Netzwerken können beispielsweise in einen “Trauer-Modus” überführt werden.

Sprechen Sie uns an, wir können Sie umfassend beraten!

Erinnerung

Sich aneinander zu erinnern, ist etwas Wundervolles. Auch wenn menschliche Beziehungen oft kompliziert sind. Wir haben eine gemeinsame Geschichte miteinander, weil wir uns begegnen und einander spiegeln in dem, was wir tun. Eine liebevolle Erinnerungskultur hält diesen Gedanken hoch.

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